1. Gefäßdiagnostik

Die Partikel der VSOP C184 können als positives (hellmachend) und negatives (dunkelmachend) Kontrastmittel für die magnetresonanztomographische Beurteilung des Lumens, der Wand und der morphologischen Charakterisierung von Einengungen oder Verschlüssen von Gefäßen (Arterien, Venen) des Körperstammes, der Extremitäten (Periphere Angiographie) , der Kopf-Halsregion einschliesslich intrakranieller Gefäße, von herznahen Gefäßen und Herzkranzgefäßen (Coronary Artery) Anwendung finden. Dies ist nach intravenöser und intraarterieller Bolusinjektion möglich.

Abbildung 1: Magnetresonanz-tomographische Darstellung der Nierenarterien am Schwein während Bolusinjektion (arterielle MRT-Bolusangiographie) Es wurde eine Dosis von 0.025 mmol Fe/kg der Probe intravenös als schneller Bolus injiziert. Durch die Anflutung des Kontrastmittels in den arteriellen Gefäßen erhält man eine angiographische Abbildung der Gefäße ohne die Darstellung von Venen. Die Bolusinjektion wird durch die gute Verträglichkeit der Probe VSOP C184 erst möglich. Die hohe magnetische Wirksamkeit führt zu einer starken Verkürzung der T1-Relaxivität des Blutes dies führt zu einer hellen Darstellung der Gefäße.

*Das diesem Bericht zugrunde liegende Vorhaben wurde mit Mitteln des Ministeriums für Wirtschaft des Landes Brandenburg gefördert und vom europäischen Fonds für regionale Entwicklung co-finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt der Veröffentlichung liegt beim Autor.

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