Entwicklungen

Superparamagnetische Nanopartikel

Superparamagnetische Nanopartikel mit verschiedenen Kern-Durchmessern im Bereich von 3 bis 40 nm, unterschiedlichen magnetischen Sättigungsinduktionen und verschiedenen Stabilisatorsubstanzen sind aus der Forschungstätigkeit der Ferropharm GmbH hervorgegangen. Die Stabilisatorsubstanzen, die eine Aggregation im Schwerefeld der Erde und in Magnetfeldern unterschiedlicher Stärke verhindern, können aus verschiedenen organischen Substanzen oder anorganischen Substanzen, wie aus Phosphaten oder Silikaten, bestehen. Durch Modifizierung der Oberfläche mit adsorptiv oder chemisch gebundenen Substanzen können die Phasengrenzen der superparamagnetischen Nanopartikel den jeweiligen Anwendungen angepasst werden. So lassen sich z. B. Proteine und Peptide binden, die sich zum Labeln von Zellen eignen.

VSOP - Very Small Superparamagnetic Iron Oxide Particles

VSOP sind sehr kleine superparamagnetische Eisenoxidpartikel mit einem Kerndurchmesser von 3-40 nm. Die Nanopartikel bestehen in der Regel aus Maghemit. Der Kern bestimmt die in der MR-Bildgebung signalbeeinflussenden physikalischen Eigenschaften. Damit die Partikel in einer neutralen, intravenös injizierbaren Lösung und unter der Einwirkung von starken Magnetfeldern nicht ausfallen, sind sie mit einer stabilisierenden Hülle von Citrationen umgeben (s. Abb.). Eine Stabilisierung mit Monomeren bietet Vorteile im Sinne einer besseren Beeinflussbarkeit physikalischer und biologischer Parameter gegenüber herkömmlichen Eisenoxidpräparationen, stabilisiert mit polymeren Verbindungen wie z.B. Dextran.

polymerummantelten Eisenoxidpartikeln
A
monomerummantelten VSOP
B
Aufbau und Wirkung von konventionellen polymer ummantelten Eisenoxidpartikeln (A) und monomer ummantelten VSOP (B)